AUSGEWÄHLTE PUBLIKATIONEN VON UND ÜBER PUBLIC OPINION

Österreichs gemeinnütziger Stiftungssektor startet stark ins Jahr 2026 – mehr Stiftungen, mehr Vertrauen, mehr Wirkung!

Aktuelle Umfrage im Auftrag des Verbandes für gemeinnütziges Stiften unterstreicht große Wertschätzung der Bevölkerung gegenüber gemeinnützigen Stiftungen.

„Auch 2026 beginnt vielversprechend: Bereits am 3. Jänner wurde die erste neue gemeinnützige Stiftung eingetragen. Das zeigt, dass das Interesse an nachhaltigem gesellschaftlichem Engagement weiter wächst“

Mit einem Rekord an Neugründungen 2025, einem positiven Image in der Bevölkerung und jährlichen Fördermitteln von rund 130 Millionen Euro für den guten Zweck startet der gemeinnützige Stiftungssektor in Österreich mit Rückenwind ins Jahr 2026. Eine aktuelle Umfrage unter mehr als 1.000 Personen zeigt: Gemeinnützige Stiftungen genießen großes Vertrauen – zugleich besteht noch viel Informationsbedarf im Hinblick auf ihr vielfältiges Wirken für die Gesellschaft. Für den Verband für gemeinnütziges Stiften (VgS) ist klar: Der Höchststand an Neugründungen ist erfreulich, aber zugleich ein klarer Auftrag, den Sektor am Beispiel der Nachbarländer noch weiterzuentwickeln.

Rekord bei Neugründungen im Vorjahr

Mit 20 neu gegründeten gemeinnützigen Stiftungen war 2025 ein Rekordjahr für den österreichischen Stiftungssektor. Auffällig ist dabei die hohe Dynamik zu Jahresbeginn: Rund 80 % der Neugründungen erfolgten bereits in der ersten Jahreshälfte.

„Auch 2026 beginnt vielversprechend: Bereits am 3. Jänner wurde die erste neue gemeinnützige Stiftung eingetragen. Das zeigt, dass das Interesse an nachhaltigem gesellschaftlichem Engagement weiter wächst“, zeigt sich Dr. Günther Lutschinger, geschäftsführender Vorstand des Verbandes für gemeinnütziges Stiften, erfreut. Gleichzeitig bleibt der internationale Vergleich ein Ansporn: Trotz eines Wachstums von 2,1 %, liegt Österreich bei der Anzahl gemeinnütziger Stiftungen im DACHLI-Raum weiterhin am unteren Ende.

„Die vergleichsweise geringe Stiftungsdichte in Österreich hängt damit zusammen, dass hierzulande erst vor zehn Jahren ein modernes Stiftungsrecht geschaffen wurde. Für uns ist die Entwicklung daher ein klarer Auftrag, den Sektor auch künftig zu begleiten und ein weiteres Wachstum anzuregen“, so Lutschinger. Derzeit sind von insgesamt ca. 3.600 Stiftungen und Fonds im Land rund 950 gemeinnützig tätig.

Bevölkerung nimmt gemeinnützige Stiftungen positiv wahr

Eine vom VgS beauftragte, österreichweite Umfrage des Instituts Public Opinion (n=1.031) zeigt: Gemeinnützige Stiftungen genießen ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. 49 % der Befragten ab 16 Jahren nehmen sie „sehr“ oder „eher positiv“ wahr, lediglich 11 % verbinden ein negatives Image damit. 34 % haben kein klares Bild von gemeinnützigen Stiftungen – für den Verband ein Zeichen dafür, dass die breite Unterstützung des Sektors für gemeinnützige Anliegen noch stärker in der Bevölkerung vermittelt werden muss. Besonders positiv fällt das Urteil bei Personen mit höherem Bildungsabschluss aus. Sie bewerten die Rolle gemeinnütziger Stiftungen zu 55 % positiv.

„In Summe zeigt sich – bei dieser ersten Umfrage zum Image gemeinnütziger Stiftungen – ein gesellschaftlich breit gestütztes Vertrauen in Stiftungen und ihre Rolle zur Förderung von Anliegen des Gemeinwohls“ so Studienleiter Dr. Bernhard Hofer von Public Opinion/ Institut für Sozialforschung.

Bei den Erwartungen an die Tätigkeit gemeinnütziger Stiftungen gibt es unter den Befragten klare Tendenzen hin zum Bereich „Soziales, Armutsbekämpfung, Lebenshilfe“ (59 %), gefolgt von „Unterstützung von Kindern und Jugendlichen“ (35 %) und „Umwelt- und Tierschutz“ (33 %). Stifter*innen bevorzugen zusätzlich für die Bevölkerung noch weniger wahrgenommene Themen wie Bildung, Wissenschaft, Forschung oder Kunst und Kultur.
„Das positive Bild von gemeinnützigen Stiftungen in der Gesellschaft bestärkt viele Stiftende hierzulande in ihrem Wirken. Seitens des VgS sehen wir die Studienergebnisse gleichzeitig als klare Chance, das Wissen über gemeinnütziges Stiften durch mehr Transparenz, mehr Sichtbarkeit und mehr Austausch mit der Öffentlichkeit weiter zu stärken“, resümiert Günther Lutschinger.

Stiftungen leisten wachsenden Beitrag für Gesellschaft und Zukunft

Auch finanziell wächst die Bedeutung des gemeinnützigen Stiftungssektors: Für 2026 erwartet der VgS, dass gemeinnützige Stiftungen in Österreich neuerlich rund 130 Millionen Euro für gesellschaftliche Zwecke ausschütten – Tendenz steigend. Die Mittel fließen unter anderem in Bildungsgerechtigkeit, Grundlagenforschung, innovative Sozialprojekte sowie Kunst und Kultur und stellen mittlerweile ca. 12 % des gesamten Spendenaufkommens in Österreich dar. Gegenüber gemeinnützigen Vereinen, die nur sehr begrenzte Rücklagen bilden dürfen, bringt die Stiftungsstruktur den großen Vorteil mit sich, dass Stiftungen Ausschüttungen aus der Verwaltung des Stiftungsvermögens erzielen. Dies ermöglicht die Absicherung von Projekten durch langfristige Finanzierung.
Auch im europäischen Kontext ist der Stiftungssektor eine tragende Säule des Gemeinwohls: Laut der Studie „The Fabric of Giving“ des europäischen Dachverbands PHILEA werden europaweit jährlich rund 76 Milliarden Euro ausgeschüttet.

Spendenmarkt-Report 2025

Der vorliegende Bericht (Basisteil) präsentiert Ihnen die Ergebnisse der aktuellen repräsentativen Bevölkerungsbefragung
2025 zum Spendenmarkt in Österreich.
Seit nunmehr genau 30 Jahren führt das Public Opinion Institut für Sozialforschung Linz in regelmäßigen Abständen
repräsentative österreichweite Bevölkerungsbefragungen zur Thematik „Spenden“ durch. Damit verfügen wir über die
wohl größte Datenbank zum Spendenverhalten und den jeweiligen Stimmungsbildern der Österreicher/innen. Die Fragestellungen
blieben über die Jahre hinweg zum Großteil unverändert, sodass es den Organisationen möglich ist, eigene
Entwicklungen über einen längeren Zeitraum hinweg nachzuverfolgen. Kleinere Adaptierungen/Ergänzungen bei den
jeweiligen Fragebögen stellen zudem sicher, dass auch aktuellen Gegebenheiten Rechnung getragen wird. Vom 15. 10.
bis 7. 11. 2025 führte Public Opinion dieses Mal die alljährliche Spendenmarktbefragung durch. Insgesamt wurden heuer 1001 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren befragt.

Die Lockerungen seitens der Regierung bei der Corona-Pandemie brachten erste Entspannungen für den Spendenmarkt,
doch mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022, dem Krieg im Gazastreifen, den Konflikten in Myanmar, im
Sudan oder in Äthiopien u.a.m. kamen weitere Herausforderungen für die spendensammelnden Organisationen hinzu.
Die Sahelzone, der Sudan und der Tschad leiden unter den Folgewirkungen bewaffneter Konflikte. Und bei all dem
bleiben viele andere Krisen unter dem medialen Radar, wie die Situation in Guatemala, Kenia oder der Demokratischen
Republik Kongo. Erdbeben, Flutkatastrophen, anhaltende Dürre und Austrocknung ganzer Landstriche kosteten abertausende
Menschenleben und erhöhten weltweit die Migrationsströme. Besonders betroffen von all dem Leid sind Kinder
und Frauen. In Österreich war es vor allem die anhaltende Teuerung, die zunehmend auch die Mittelschicht erfasste.
Hinzu kamen in den letzten Jahren vermehrt Insolvenzen großer Unternehmen, die Steigerung der Arbeitslosenrate und
die wirtschaftliche Stagnation. Als ob dieser Entwicklung nicht genug war, erschütterte im September dann noch der
Skandal um die Organisation SOS-Kinderdorf die Republik. Erste Auswirkungen auf die Organisation zeigen sich bereits
in diesem Bericht; inwieweit die von SOS-Kinderdorf eingeleiteten Maßnahmen das Spendenverhalten nachhaltig beeinflussen
werden und ob dieser Skandal auch Auswirkungen auf andere Kinder-Hilfsorganisationen haben wird, werden wir
in Zukunft erfahren.
Trotz all dieser Herausforderungen für die österreichischen Spendenorganisationen fällt das Gesamtergebnis für den
Spendenmarkt heuer zum wiederholten Mal positiv – ja, man muss sagen – besonders positiv aus: Die Durchschnittsspende
erreichte mit rund 156 Euro das bislang höchste Niveau seit Beginn unserer Erhebungen – dies trotz eines leichten
Rückgangs des Anteils der Spender von 79 auf 76 Prozent.

Die vorliegende Spendenmarkt-Untersuchung möge dazu beitragen, Ihnen ein aktuelles Bild über den Spendenmarkt
Österreich zu vermitteln und Sie so bei Ihrer wertvollen Arbeit unterstützen. Für einen detaillierteren Einblick zu den Ergebnissen
Ihrer Organisation dürfen wir Sie auf den beiliegenden Tabellenband verweisen.
Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute, ein gesegnetes Weihnachtsfest und viel Kraft und Erfolg im Neuen Jahr.

Beitrag Bernhard Hofer in der Dezember-Ausgabe 2025 von soziologie heute digital
Beitrag Bernhard Hofer in der Oktober-Ausgabe 2025 von soziologie heute digital
Beitrag Bernhard Hofer in der August-Ausgabe 2025 von soziologie heute digital
Beitrag Bernhard Hofer in der Juni-Ausgabe 2025 von soziologie heute digital
Buchbeitrag in der Schriftenreihe der Landesverteidigungsakademie

FFG-Projekt: Teilbericht (Befragungen Österreichischer Museen, Stand: März 2025)
Spendenmarkt-Report 2024

Der vorliegende Bericht (Basisteil) präsentiert Ihnen die Ergebnisse der aktuellen repräsentativen Bevölkerungsbefragung 2024 zum Spendenmarkt in Österreich.

Seit 1996 führt das Public Opinion Institut für Sozialforschung Linz in regelmäßigen Abständen repräsentative österreichweite Bevölkerungsbefragungen zur Thematik „Spenden“ durch. Damit verfügen wir über die wohl größte Datenbank zum Spendenverhalten und den jeweiligen Stimmungsbildern der Österreicher/innen. Die Fragestellungen blieben über die Jahre hinweg zum Großteil unverändert, sodass es den Organisationen möglich ist, eigene Entwicklungen über einen längeren Zeitraum hinweg nachzuverfolgen. Kleinere Adaptierungen/Ergänzungen bei den jeweiligen Fragebögen stellen zudem sicher, dass auch aktuellen Gegebenheiten Rechnung getragen wird.

Vom 16. 10. bis 6. 11. 2024 führte Public Opinion dieses Mal die alljährliche Spendenmarktbefragung durch. Insgesamt wurden heuer 1031 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren befragt.

Die Lockerungen seitens der Regierung bei der Corona-Pandemie brachten erste Entspannungen für den Spendenmarkt, mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022, der zunehmend instabileren Lage im Nahen Osten sowie immer häufiger auftretender Natur- und Umweltkatastrophen kamen weitere Aufgaben für die spendensammelnden Organisationen hinzu. Insbesondere die stark um sich greifende Teuerung mit ihren Auswirkungen auf die Privathaushalte, aber auch die politische Stimmung im Land gaben wie bereits im Vorjahr Anlass zur Sorge, ob im Jahr 2024 das gute Spendenergebnis von 2023 gehalten werden kann.
Nochmals (wider Erwarten) fällt aufgrund der erhobenen Daten das Ergebnis für den österreichischen Spendenmarkt heuer besonders positiv aus. So stieg der Anteil der Spender auf rund 79 Prozent und die Durchschnittsspende erreichte mit rund 142 Euro das höchste Niveau seit Beginn unserer Erhebungen. Mit den üblicherweise spendenstarken Wochen vor der Weihnachtszeit dürfte dieses Ergebnis letztlich noch übertroffen werden.

Die vorliegende Spendenmarkt-Untersuchung möge dazu beitragen, Ihnen ein aktuelles Bild über den Spendenmarkt Österreich zu vermitteln und Sie so bei Ihrer wertvollen Arbeit unterstützen. Für einen detaillierteren Einblick zu den Ergebnissen Ihrer Organisation dürfen wir Sie auf den beiliegenden Tabellenband verweisen.

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute und verbleiben mit besten Wünschen

Public Opinion GmbH/Institut für Sozialforschung

Spendenmarkt-Report Österreich 2023

Vom 11. 10. bis 5. 11. 2023 führte Public Opinion dieses Mal die alljährliche Spendenmarktbefragung durch. Insgesamt
wurden heuer 1016 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren befragt.
Die Lockerungen seitens der Regierung bei der Corona-Pandemie brachten erste Entspannungen für den Spendenmarkt
und mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 kamen weitere Aufgaben für die spendensammelnden Organisationen
hinzu. Insbesondere die stark um sich greifende Teuerung mit ihren Auswirkungen auf die Privathaushalte, aber
auch die politische Stimmung im Land gaben Anlass zur Sorge, ob im Jahr 2023 das verhältnismäßig gute Spendenergebnis
des Vorjahres gehalten werden kann.
Wider Erwarten fällt aufgrund der erhobenen Daten das Ergebnis für den österreichischen Spendenmarkt heuer besonders
positiv aus. So stieg der Anteil der Spender auf rund 72 Prozent und die Durchschnittsspende erreichte mit rund
138 Euro das höchste Niveau seit Beginn unserer Erhebungen.
Mit den üblicherweise spendenstarken Wochen vor der
Weihnachtszeit dürfte dieses Ergebnis letztlich noch übertroffen werden.

Bestellung über unsere Kontaktadresse: office(at)public-opinion.at

Spendenmarkt-Report Österreich 2022

Im laufenden Jahr haben 71 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gespendet. Die Durchschnittsspende erreichte mit rund 123 Euro nahezu das Niveau des Jahres 2019. Mit den üblicherweise spendenstarken Wochen rund um die Weihnachtszeit dürfte dieses Ergebnis letztlich noch übertroffen werden.

Vom 19. 10. bis 15. 11. 2022 führte Public Opinion die alljährliche Spendenmarktbefragung durch. Insgesamt wurden heuer 1008 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren befragt. Nach dem Rekordergebnis im Jahr 2019 und den ersten Einbrüchen im Jahr 2020 stand vor allem die Frage im Raum, wie sich die abflauende Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg mit seinen Folgewirkungen auf die Spendenbereitschaft der Österreicher/innen ausgewirkt hat. Die aktuellen Zahlen lassen erste Befürchtungen zunächst noch in den Hintergrund treten. Die Lockerungen seitens der Regierung bei der Corona-Pandemie brachten erste Entspannungen für den Spendenmarkt, doch mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar und den in Folge auftretenden Belastungen kamen weitere Herausforderungen für die spendensammelnden Organisationen hinzu.

Dank der Professionalität der Organisationen konnte der Anteil der regelmäßigen Spender großteils gehalten werden. Auf die neuen Herausforderungen reagierten die Spender vor allem situativ. So stieg der Anteil der anlassbezogenen/situativen Spender auf rund 64 Prozent.

Bestellung über unsere Kontaktadresse: office(at)public-opinion.at

Spendenmarkt-Report Österreich 2021

Der vorliegende Bericht (Basisteil) präsentiert Ihnen die Ergebnisse der aktuellen repräsentativen Bevölkerungsbefragung 2021 zum Spendenmarkt in Österreich.
Seit 1996 führt das Public Opinion Institut für Sozialforschung Linz in regelmäßigen Abständen repräsentative österreichweite Bevölkerungsbefragungen zur Thematik „Spenden“ durch. Damit verfügen wir über die wohl größte Datenbank zum Spendenverhalten und den jeweiligen Stimmungsbildern der Österreicher/innen. Die Fragestellungen blieben über die Jahre hinweg zum Großteil unverändert, sodass es den Organisationen möglich ist, eigene Entwicklungen über einen längeren Zeitraum hinweg nachzuverfolgen. Kleinere Adaptierungen/Ergänzungen bei den jeweiligen Fragebögen stellen zudem sicher, dass auch aktuellen Gegebenheiten Rechnung getragen wird.
Vom 13. 10. bis 7. 11. 2021 führte Public Opinion seine alljährliche Spendenmarktbefragung durch. Insgesamt wurden heuer 1006 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren befragt. Nach dem Rekordergebnis im Jahr 2019 und den ersten Einbrüchen im Jahr 2020 stand vor allem die Frage im Raum, wie sich die Corona-Pandemie auf die Spendenbereitschaft der Österreicher/innen ausgewirkt hat. Die aktuellen Zahlen geben den aufgetretenen Befürchtungen recht. Der Anteil der Spender sackte gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozentpunkte auf 67 Prozent herunter; die durchschnittliche Spendenhöhe liegt derzeit bei € 111,–/Spender. Für die spendensammelnden Organisationen bleibt zu hoffen, dass die üblicherweise spendenstarken Monate vor der Weihnachtszeit die bis Anfang November ermittelten Rückgänge noch wettmachen können.

Bestellung über unsere Kontaktadresse: office(at)public-opinion.at

Erste österreichweite Milizbefragung 2016

Der vorliegende Bericht beinhaltet die Ergebnisse der im Auftrag des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport vom Linzer Sozialforschungsinstitut Public Opinion GmbH im April 2016 durchgeführten Onlinebefragung.

Um im Zuge der „Neuausrichtung der Miliz“ die Rahmenbedingungen für die Miliz möglichst zielgenau zu verbessern, wurde erstmals eine Befragung sämtlicher beorderter Milizsoldaten in die Wege geleitet. Ziel des Projekts ist es, ein möglichst umfassendes Stimmungs- und Lagebild zur Situation der Miliz zu erhalten. Neben Fragen zur Motivation, den Strukturen usw. wurden vor allem auch Fragen zum jeweiligen Umfeld (Arbeitsgeber, Beruf, Familie, Engagement in Freiwilligenorganisationen etc.) gestellt. Die Ergebnisse dieser Befragung sollen der obersten militärischen Führung als Entscheidungsgrundlage zur weiteren Verbesserung der „Rahmenbedingungen für die Miliz“ dienen.

Zu der Befragung wurden rund 26.000 Milizsoldaten mittels eines persönlichen Schreibens des Chefs des Generalstabs und des Milizbeauftragten eingeladen. Im Zeitraum vom 19. 4. bis 30. 4. 2016 beteiligten sich insgesamt 6 833 Milizsoldaten an der Befragung; dies entspricht einer Rücklaufquote von 26,65 Prozent. Die für Onlinebefragungen erfreulich hohe Rücklaufquote ist nicht nur dem relativ hohen Interesse der Milizangehörigen an der Landesverteidigung und ihrer Entwicklung zu verdanken, sondern auch dem großen Engagement aller Projektbeteiligten des Ressorts unter Leitung von Bgdr. Mag. Stefan Thaller (BMLVS/EVb). Ohne diese konzertierte Aktion (Fragenabstimmung, begleitende Öffentlichkeitsmaßnahmen, Adressenverwaltung, Versand, straffe Zeiteinhaltung etc.) wäre ein solches Echo kaum möglich gewesen.

Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des Freiwilligen Engagements in Österreich (2. Freiwilligenbericht) auf das Bild klicken und downloaden

BÜCHER

erschienen im April 2025
erschienen im April 2025

erschienen im April 2025

erschienen im September 2024

erschienen im Nov. 2023
erschienen im August 2023
erschienen 2021
Kommunikation mit allen Sinnen. Band 1: Unsere fünf Sinne & Das 1 x 1 der Körpersprache

Kommunikation ist mehr als ein bloßes Gespräch mit dem Gegenüber, das sich auf Gesagtes und Gehörtes bezieht. Kommunikation ist ein Prozess, der unser volles Potenzial fordert. Ein Potenzial, das all unsere Sinne miteinbezieht. Im vorliegenden Band geht es deshalb um unsere fünf Sinne und um die nonverbale Kommunikation, die Sprache unseres Körpers.

„Kommunikation mit allen Sinnen“ ist ein Kompendium, ein kurz gefasstes und übersichtliches Lehrbuch, das Ihnen die Welt der zwischenmenschlichen Kommunikation in leicht verständlicher Sprache näherbringen will. Darüber hinaus ist es eine unverzichtbare Lektüre für all jene, die beruflich mit Geschäftspartner, Mitarbeitern, Kunden oder Klienten zu tun haben.

erschienen 2008
Ursachen und Wirkungen des weltweiten Terrorismus. Eine Analyse der gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen und neue Ansätze zum Umgang mit dem Terror.

Spätestens seit dem 11. September 2001 ist der Terrorismus weltweit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Mit dem verstärkten Auftreten des fundamentalistischen Terrors wuchs auch die Berichterstattung in den Medien und die Literatur aus diesem Bereich ist kaum mehr überschaubar. Trotz dieser Informationsfülle kommt das notwendige Orientierungswissen für den Leser häufig zu kurz. Das vorliegende Buch stellt in knapper und verständlicher Form Entwicklungstendenzen, Motive sowie gesellschaftliche und ökonomische Auswirkungen des Terrorismus dar. Unterschiede und mögliche Parallelen zwischen Terrororganisationen und kriminellen Organisationen werden erläutert und die Finanzierung des Terrors anhand ausgewählter Beispiele näher untersucht. Schließlich zeigen die Autoren, dass der Terrorismus eine Erscheinungsform unserer zunehmend komplexer werdenden Welt ist und schlagen neue Lösungsansätze zur Bewältigung des Phänomens vor. Das Buch richtet sich an Dozenten und Studenten der Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Politologie und Journalistik sowie an Fach- und Führungskräfte im Bereich Medien und Öffentliche Sicherheit.
erschienen im Jänner 2007
Geschäfte mit der Angst.

Im vorliegenden Band wird versucht, das Hauptaugenmerk auf das Phänomen der Angstmache in unserem täglichen Leben zu lenken und den Fragen nachzugehen, was es mit den diversen projizierten Angstbildern auf sich hat bzw. wer davon letztlich profitiert. Ausgehend von unseren Alltagsängsten, den täglichen Ängsten im Privat- und Berufsleben sowie der durch Politik und Medien erzeugten Angstpropaganda werden alternative Meinungen zur Sprache gebracht und analysiert. Besonderer Raum wird den Fragen Pensionssicherung und des Pflegenotstandes im Zusammenhang mit den in der Öffentlichkeit vielzitierten Prognosen eingeräumt.

Der Autor geht es vor allem darum, unnötig erscheinende Ängste abzubauen, für so manche Motive der Angstmacher hellhörig zu machen und scheinbar erstarrte Diskussionsprozesse wieder in Gang zu bringen. Damit soll ein kleiner Beitrag zur Bekämpfung der Furcht vor Isolation – dem Phänomen der Schweigespirale – geleistet werden.

erschienen im Dezember 2006
erschienen 2006
Der österreichische Sanitätsmarkt im Umbruch/Die Zahlungsbereitschaft der Österreicher für Heilbehelfe und Hilfsmittel.

In der vorliegenden Studie wird der Wirtschaftsfaktor Gesundheit für die österreichische Volkswirtschaft einer sorgfältigen Analyse unterzogen. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Medizintechnik, insbesondere der Orthopädietechnik. Schon aufgrund der demografischen Entwicklung wird diesem Bereich in Hinkunft eine wachsende Bedeutung beikommen. Technische Neuerungen tragen wesentlich dazu bei, beeinträchtigten Menschen ein bestimmtes Maß an Lebensqualität zu sichern. Wenn heute in der Öffentlichkeit vom Umbruch zu einer gesundheitsorientierten Gesellschaft gesprochen wird, so müssen sich die Gesundheitsverantwortlichen darüber im Klaren sein, dass der Umgang mit dem Wert Gesundheit weder von oben herab verordnet, noch von unten erzwungen werden kann. Es bedarf des Zusammenwirkens aller Beteiligten der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Aufgrund des für Österreich eher spärlich vorhandenen Datenmaterials wurden im Dezember 2005 sowie im Juni/Juli 2006 repräsentative Bevölkerungsbefragungen durchgeführt, welche die wichtigsten Gesundheitsangebote der Orthopädietechnikbranche beinhalteten. Besonderer Wert wurde dabei seitens der Studienautoren auf die Erfassung und Gegenüberstellung der subjektiven Einstellungen der Bevölkerung und ihrer Zahlungsbereitschaft für ausgewählte Gesundheitsangebote gelegt, da diese nach Meinung der Autoren eine wesentliche Voraussetzung für künftige gesellschaftspolitische Weichenstellungen darstellt. Das gesammelte Zahlenmaterial bildete schließlich die Grundlage für mehrere Szenarien bei der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse.

erschienen 2006
Freiwilligenorganisationen im Umbruch. Eine empirische Erhebung bei oö. Freiwilligenorganisationen.

Vorliegende Studie stellt die organisierte Freiwilligenarbeit anhand ausgewählter oberösterreichischer Organisationen in ihren Grundstrukturen dar und zeigt den angesichts des gesellschaftlichen Wandels notwendigen Reformbedarf auf. Intergenerationelle und Gender-Aspekte fließen dabei ebenso in die Betrachtungen ein wie das Verhältnis zwischen Hauptamtlichen und Freiwilligen.

Im Zentrum der Betrachtungen standen vorwiegend oberösterreichische Dachverbände/Vereine mit ehrenamtlicher Trägerschaft sowie haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales und Umwelt/Natur.

Der empirische Teil der Studie beinhaltet sowohl qualitative Interviews mit den Hauptamtlichen der Dachverbände als auch eine schriftliche Befragung von 1126 freiwillig Engagierten.

erschienen 2006
Bedeutung und Stellenwert nachberuflicher Tätigkeiten von Menschen im dritten Lebensabschnitt im ländlichen Raum.

Inhalt dieser Studie ist die Ermittlung der Bedeutung und des Stellenwerts produktiver, sozial engagierter versus konsumtiver, ego-zentrierter Aktivitäten von Personen zwischen 60 und 80 Jahren im ländlichen Raum. Im Zentrum stand die Frage, ob ältere Menschen lediglich vom gesellschaftlichen Umfeld profitieren oder wesentlich zur Aufrechterhaltung gewachsener gesellschaftlicher Strukturen beitragen.

Empirische Grundlage dieser Studie ist eine Untersuchung in 12 ausgewählten oberösterreichischen Gemeinden. Dazu erbringen die über 60-jährigen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für den oö. ländlichen Raum jährliche Leistungen im Wert von rund 42 Mio. Euro. Die Tatsache, dass sich lediglich rund jeder vierte über 60-Jährige ehrenamtlich betätigt, weist auf ein gesellschaftspolitisches Dilemma hin. Und es kommt noch schlimmer: bis zum Ausscheiden aus dem Erwerbsleben geht nahezu jeder zweite Ehrenamtliche verloren.

Beiträge der Public Opinion Spendenmarktstudien zu den alljährlichen Spendenberichten des Fundraisingverbandes Österreich:

FVS Spendenbericht 2023