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Roland Girtler war am 3. 2. 2018 im Ö1-Journal zum Thema „Liederbuch-Affäre“ zu Gast.

Der Soziologe Roland Girtler, der sich historisch mit Burschenschaften und Antisemitismus befasst hat, begrüßt die angekündigte Historikerkommission. Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hat eine solche nach der Liederbuch-Affäre angekündigt, um die Geschichte des Dritten Lagers in Österreich aufzuarbeiten, wie er sagt.

Im Ö1-Journal zu Gast sagt Soziologe Girtler, er finde es gut, wenn man zeige, was da passiert sei, welche Fehler begangen und welche Irrsinnigkeiten deutlich geworden seien.

Mit dem Thema Burschenschaften und Antisemitismus hat sich Girtler schon in seinem Buch „Farbenstudenten – zwischen Weltbürgertum und Antisemitismus“ befasst. Girtler ist der Ansicht, dass Antisemitismus mit der ursprünglichen Idee der Burschenschaften nicht vereinbar sei.

Eigentlich widerspreche der Antisemitismus den Ideen der Burschenschaft, so Girtler: „Die Burschenschaft entsteht ja 1815 und zwar nach dem Vorbild der Idealen der französischen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.“

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